19.12.1995
Einweihung des neuen Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerkes Dresden-Nossener Brücke.
Mit dem symbolischen Knopfdruck wird der 86 m lange, 96 m breite und 30 m hohe elegante Industriebau mit den drei 80 m hohen Abgas-Schornsteinen eingeweiht. Er entstand in zwei Jahren nahe dem alten Werk. Mit der Aufnahme des Dauerbetriebes im März 1997 erzeugt das neue Werk den Großteil der in Dresden benötigten Elektro- (80%) und Wärme- (65%) energie, bei einer Maximalleistung bis zu 260 MW Strom und 480 MW Fernwärme (455 MW für das Heißwassernetz und 25 MW für das Dampfnetz). Die kombinierten Gas- und Dampfturbinen sind ökonomisch und ökologisch beispielhaft, da 40 Prozent weniger Kohlendioxid und 97 Prozent Schadstoffe in die Dresdner Luft abgegeben werden. Das neue Werk ersetzt zwei braunkohlegefeuerte Altanlagen: das 1994 stillgelegte Heizkraftwerk Mitte und das „alte“ Heizkraftwerk Nossener Brücke, das noch bis März 1997 arbeitet, kurzzeitig als so genannte Kaltreserve dient und dann abgerissen wird. Für die Fernwärmeversorgung in Dresden stehen noch das Gasturbinen-Heizkraftwerk Dresden-Nord (67 MW) und das Heizwerk Dresden-Reick (464 MW) zur Verfügung.
 
 
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